Wen kann ich fragen, wenn ich mir Sorgen um mein Kind mache?
Sie machen sich Sorgen um Ihr Kind?
Auch schwierige Situationen gehören zum Leben und zur Entwicklung der Persönlichkeit Ihres Nachwuchses dazu. Kinder und Jugendliche testen ihre eigenen, aber auch die Grenzen anderer. Andere ziehen sich zurück und verabreden sich nicht, wieder andere sind sehr ehrgeizig oder finden keinen Anschluss.
Wenn Sie das Gefühl haben, es läuft nicht alles rund, können Sie Kontakt mit der Klassenlehrkraft oder der/dem Schulsozialarbeiter/in aufnehmen. Wenn Sie es möchten, kann der/die Schulsozialarbeiter/in je nach Situation den Kontakt zu anderen Hilfsangeboten und Beratungsstellen unterstützend herstellen.
Was ist die Babybegrüßung?
Die Babybegrüßung erfolgt durch eine oder einen Ehrenamtliche/n, die oder der Sie zu Hause besucht. Als Mutter/ Vater/ Eltern erhalten Sie im Vorfeld frühestens sechs Wochen nach der Geburt Ihres Kindes eine Babybegrüßungskarte mit einem angekündigten Termin für den Willkommensbesuch.
Die Ehrenamtlichen haben bei dem Willkommensbesuch ein offenes Ohr für alle Fragen, die Sie in Ihrer neuen Lebensphase beschäftigen könnten. Sie bekommen die Salzgitter-Sammelmappe, die Sie und Ihr Kind in den nächsten Jahren begleiten wird. Daneben wird Ihnen die Salzgitter-Familien-App vorgestellt, die hilfreiche Angebote und Kontakte im Stadtgebiet beinhaltet. Sie sind schon mittendrin!
Die Babybegrüßung kann auf Ihren Wunsch auch persönlich im Familienservice stattfinden.
Ort
Familienservice
Fachdienst Kinder, Jugend und Familie
Kurt-Schumacher-Ring 4
38228 Salzgitter
Kontakt
Wer unterstützt mich bei Fragen zur Erziehung?
Im Familienalltag können viele Fragen auftauchen. Manche lassen sich leicht beantworten. Bei anderen ist es weniger leicht, Antworten zu finden. Das kann zu Unsicherheiten, Belastungen oder kreisenden Gedanken führen.
Gerne können Sie mit Ihren Fragen in die Beratungsstelle kommen.
Was sind gute Medienangebote für mein Kind?
Achten Sie bei der Auswahl auf altersgerechte Inhalte. Hierfür ist die FSK* (Filme, Serien) oder USK** (Videospiele) eine gute Hilfe (großes Siegel mit der Alterskennzeichnung 0, 6, 12, 16 und keine Jugendfreigabe [ab 18]).
Viele, vor allem rein digitale Medien (ohne Datenträger), verfügen aber über keine Alterskennzeichnung und sind auf Plattformen wie z.B. YouTube frei und einfach zugänglich. Recherchieren Sie im Internet das gewünschten Medium und informieren Sie sich über die Inhalte.
Für Sie als Erwachsener gilt, dass Sie es sich auch gerne allein oder mit dem/ der Partner/in anschauen können, um dann individuell zu entscheiden, ob das Angebot für das eigene Kind geeignet ist.
Zusätzlich macht es Sinn, ein altersgerechtes Programm/ Spiel gemeinsam mit dem Kind zu erleben und dann zu entscheiden, ob das Kind bereit dafür ist. Auch können Sie das Erlebte mit dem Kind besprechen.
Zudem geben die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) der jeweiligen Websites/ Apps Hinweise darauf, ab welchem Alter diese Angebote frühestens genutzt werden sollten. Seiten wie Klicksafe oder der spieleratgeber-nrw geben gute Auskünfte über diverse Angebote.
* FSK = Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft
** USK = Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle